Referenzen

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Diagnose ‚Krebs’ trifft jährlich einen großen Prozentsatz von uns. Die Krankheit verändert zumeist mit einem Schlag die Lebensplanung und löst große Verunsicherung und Angst aus. Dabei hat die Krebstherapie in den vergangenen Jahren für eine Vielzahl von Krebserkrankungen große Fortschritte gemacht. Krebspatienten werden heute in Tumorzentren nach standardisierten Therapiekonzepten, oft auch auf ambulanter Basis behandelt. Diese Patienten wieder möglichst schnell an ihre gewohnten Lebensumstände heranzuführen und sie stark zu machen für die Nachsorgebehandlung ist eine zentrale Aufgabe, der sich die Krankeneinrichtungen und die öffentliche Gesundheitspflege stellen.

Der Verein „Hockey gegen Krebs” unterstützt in vorbildlicher Weise diese Phase der  Krebsnachbehandlung. Ein an den Möglichkeiten des Patienten orientiertes Sportprogramm oder die künstlerische Beschäftigung hilft unseren Patienten nicht nur die Belastungen der Behandlung besser zu widerstehen, sondern führt auch zu einer besseren Lebensfreude und Lebensqualität.

Allen Sponsoren, Fördern, aktiven und passiven Teilnehmern und den Initiatoren danke ich, auch im Namen unserer Patienten und meiner Kollegen für Ihr Engagement und für die Unterstützung unseres Förderprogramms am ITM.


Prof. Dr. Frederik Wenz
Leiter des Interdisziplinären Tumorzentrums Mannheim (ITM)

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Blut spenden heißt Leben spenden.

Blut ist etwas Lebendiges! Es ist ein Organ, das aus vielen kleinen Zellen, Teilchen und Flüssigkeit, das Plasma, besteht. Angetrieben durch das Herz nimmt es auf der Reise durch den Körper seine vielfältigen Funktionen wahr, wie zum Beispiel den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen, die Abwehr von Krankheitserregern und den Wärmetransport. Blut ist ein ganz besonderer Saft! Es ist durch nichts zu ersetzen, denn: Trotz intensiver Forschung ist es bislang nicht gelungen, Blut künstlich herzustellen. Das lebenswichtige Blut mit seinen vielfältigen Funktionen kann nur der Körper selbst bilden.

Das medizinische Versorgungssystem ist bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Krankheiten auf Blutspenden angewiesen. 15.000 Blutspenden benötigen Deutschlands Patienten täglich. 3000 jeden Tag in unserem Versorgungsgebiet Baden-Württemberg und Hessen und 500 im Versorgungsbereich des Mannheimer Instituts. Der hohe Bedarf ist in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden. Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Herzerkrankungen, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle.

Die Aufgabe des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg – Hessen ist es, Blutspender zur regelmäßigen Spende zu motivieren und gezielt auch jungen Menschen die enorme gesellschaftliche Bedeutung der Blutspende aufzuzeigen. Es ist wichtig, dass es Menschen gibt, die ihr Blut für Kranke und Verletzte spenden. Blutspenden kann jeder gesunde Erwachsene von 18 bis 70 Jahre, Frauen dürfen bis zu viermal, Männer bis zu sechsmal pro Jahr Blutspenden.

Bitte unterstützen Sie uns!


Prof. Dr. Harald Klüter
Direktor
Institut für Transfusionsmedizin und Immunologie

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